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Wanderausstellung zur Heimerziehung der 50/60er Jahre
Erzählen. Erinnern. Verantworten
Unter der wissenschaftlichen Leitung von Herrn Prof. Dr. Schrapper, der dem AFET seit vielen Jahren aktiv verbunden ist, wurde eine Ausstellung zur Heimerziehung der 50/60er Jahre konzipiert.
Die Wanderausstellung war u. a. in Kiel, Glückstadt, Itzehoe, Berlin und Ratzeburg zu sehen.
Ausgehend von Erzählungen und Erinnerungen ehemaliger Zöglinge über das Leben vor, in und nach der Fürsorgeerziehung will diese Wanderausstellung Zustände, Funktionen und Folgen der Für-Sorge-Erziehung anschaulich machen. Eingebettet in die Lebensverhältnisse und Erziehungsvorstellungen der 1950er und 60er Jahre, sollen die Lebens- und Arbeitsverhältnisse in einer Fürsorgeerziehungsanstalt am Beispiel des Landesfürsorgeheimes Glückstadt nachvollziehbar werden. Neben Themen wie »der erste Tag im Heim«, »Alltag-Arbeit-Freizeit« oder »Gewalt im Heim« werden auch Themen wie »immer noch ein nationalsozialistisches Arbeitserziehungslager?«, »Fürsorgezögling - ein lebenslanges Stigma« oder „Kinderfürsorge in Säuglingsheimen und Waisenhäusern“ aufgegriffen.